
Multimediale Installation, The Essence, Wien 2009
gezeigt im Rahmen der Jahresaustellung der Universität für angewandte Kunst
Konzept und Realisierung Michael Kalivoda, Alfred Lenz, Johann Scholz
Die Installation besteht aus 6 Objekten identischer Bauweise. Jedes setzt sich aus einem Arduino-Board, 2 Servomotoren und 2 Magnetfeldsensoren zusammen. Durch die Bewegungsenergie der Motoren werden diskontinuierliche elektromagnetische Felder erzeugt, die von den Sensoren abgegriffen werden. Die so gewonnenen Werte dienen wiederum als Steuersignale für die Motoren. Somit bildet jedes Element ein in sich geschlossenes System und agiert ohne äußeren Einfluss. Einer der Servomotoren jedes Objekts hängt jeweils über ein Schnursystem mit einem anderen Element zusammen und beeinflusst durch Heben und Senken dessen horizontale Position im Raum. Der zweite Motor jedes Objekts ist ebenfalls durch eine Schnur mit einem anderen Element verbunden und beeinflusst die vertikale Position des Objekts im Raum. Dadurch entsteht eine Form der physischen Kommunikation. Der Titel wurde durch eine Speech-to-Text Software generiert, mit welcher der Klang der Servomotoren als Sprache gelesen wird. Ein Modell der Weitergabe menschlicher Entscheidungen an Digitale Systeme.