
Künstler . Koch . Wildkräuter-Trainer . Olivenölexperte . Dramaturgisches Kochen
Die Kitchen das Zentrum der Tat befindet sich in Margareten, am Bacherplatz und ist aus dem gesellschaftspolitischen Scheitern der Migrating Kitchen entstanden. Der Versuch ein Catering-Unternehmen zu einer Genossenschaft zu transformieren ist leider derzeit nicht realisierbar. Die aus einer künstlerischen Intervention in der Lugner City – der Charity Gala – entstandene Migrating Kitchen – war ein Cateringunternehmen (2016 bis 2018) ein Versuch
Emanzipation und Integration in eine solidarische Ökonomie zu übersetzen. Gastarbeiter*innen, Refugees und Österreicher*innen die gemeinsam über Theaterstücke – wie auch über Firmengründung entscheiden.
Einerseits – prekär wie alle, und zusätzlich marginalisiert, nicht wahlberechtigt und trotzdem mittendrin – wurde aus dem Lokal – ein Ort der tagtäglichen Produktion, Performances – im öffentlichen Raum, Lecture performances bei österreichischen Universitäten, Einladungen zu Festivals im In- und Ausland folgten. Zur Zeit hat sich ein neuer Produktionszusammenhang etabliert, auch und nicht nur als Ausdruck künstlerischer Solidarität und einer Affinität zu kollektiven künstlerischen und politischen Subjekten.
So werden Dienstage für öffentliche Treffen, Plenas und Kochkurse benutzt und Freitage für öffentliche Veranstaltungen und Aktionen. Der Park vor der Türe ist regelmäßig Schauplatz von Festen, Picknicks und Performances (wie beispielsweise im Rahmen der Wiener Festwochen 2017 mit Jodi Dean). Hier wird die erfolgreiche nachbarschaftliche, soziale Selbstorganisierung thematisiert und weitergeführt. Der Bacherplatz war im Jahre 2012 einige Monate besetzt. Er war der Ort der ersten erfolgreichen Bürgerinitiative in Österreich nach Hainburg – aus der die Aktion 21 entstanden ist. Diese Geschichte einer erfolgreichen Bürgerinitiative möchten wir im Jahr 2020 auch des öfteren dokumentarisch Bespielen und breiter in die Öffentliche Erinnerung und Rezeption einbringen.
“DieKitchen – Zentrum der Tat”, ist ein “space of joint struggle”. Es handelt sich um einen Zusammenschluss verschiedener Initiativen: Boem* – eine Gruppe von Aktivist*innen, die Projekte mit marginalisierten Gruppen realisiert haben, Menschen mit DownSyndrom, Veteranen der Jugoslawienkriege, Sexarbeiter*innen. Migrating Kitchen – ein Catering-Unternehmen, dass mit Refugees Teilhabe in einer solidarischen Ökonomie anstrebte. Blind Date Collaboration – eine offene Gruppe, die sich durch einen künstlerischen und interdisziplinären Zugang in verschiedenen Formaten (von urbanen Interventionen bis Publikationen) mit sozialen, (orts-)spezifischen und kontextbezogene Fragestellungen beschäftigt. Olympionik*innen Productions – das Produzentinnen-Duo von Alisa Beck und Marie-Christin Rissinger, das in den Bereichen Theater, Film, Musik und urbane Praxis arbeitet. Weiters treffen sich in der Kitchen die Gefangenengewerkschaft – eine Solidaritätsgruppe, die für Verbesserung von Haftbedingungen kämpft. Changes for Women – ein Verein, der sich für bessere rechtliche Rahmenbedingungen für Frauen bei Abtreibungen einsetzt. Ebenso wie Einzelpersonen aus dem Umfeld der Bacherplatzbesetzung 2005 und den Refugee-Protesten, und weitere aktivistische Gruppen, die kurzfristig den Raum nutzen, wie z.B. SOS Balkanroute, ARGE Räume, Margareten gegen Rechts, Moneyfesta, Roma Initiativen uvm.

Die Kitchen das Zentrum der Tat befindet sich in Margareten, am Bacherplatz und ist aus dem gesellschaftspolitischen Scheitern der Migrating Kitchen entstanden. Der Versuch ein Catering-Unternehmen zu einer Genossenschaft zu transformieren ist leider derzeit nicht realisierbar. Die aus einer künstlerischen Intervention in der Lugner City – der Charity Gala – entstandene Migrating Kitchen – war ein Cateringunternehmen (2016 bis 2018) ein Versuch
Emanzipation und Integration in eine solidarische Ökonomie zu übersetzen. Gastarbeiter*innen, Refugees und Österreicher*innen die gemeinsam über Theaterstücke – wie auch über Firmengründung entscheiden.
Einerseits – prekär wie alle, und zusätzlich marginalisiert, nicht wahlberechtigt und trotzdem mittendrin – wurde aus dem Lokal – ein Ort der tagtäglichen Produktion, Performances – im öffentlichen Raum, Lecture performances bei österreichischen Universitäten, Einladungen zu Festivals im In- und Ausland folgten. Zur Zeit hat sich ein neuer Produktionszusammenhang etabliert, auch und nicht nur als Ausdruck künstlerischer Solidarität und einer Affinität zu kollektiven künstlerischen und politischen Subjekten.
So werden Dienstage für öffentliche Treffen, Plenas und Kochkurse benutzt und Freitage für öffentliche Veranstaltungen und Aktionen. Der Park vor der Türe ist regelmäßig Schauplatz von Festen, Picknicks und Performances (wie beispielsweise im Rahmen der Wiener Festwochen 2017 mit Jodi Dean). Hier wird die erfolgreiche nachbarschaftliche, soziale Selbstorganisierung thematisiert und weitergeführt. Der Bacherplatz war im Jahre 2012 einige Monate besetzt. Er war der Ort der ersten erfolgreichen Bürgerinitiative in Österreich nach Hainburg – aus der die Aktion 21 entstanden ist. Diese Geschichte einer erfolgreichen Bürgerinitiative möchten wir im Jahr 2020 auch des öfteren dokumentarisch Bespielen und breiter in die Öffentliche Erinnerung und Rezeption einbringen.
“DieKitchen – Zentrum der Tat”, ist ein “space of joint struggle”. Es handelt sich um einen Zusammenschluss verschiedener Initiativen: Boem* – eine Gruppe von Aktivist*innen, die Projekte mit marginalisierten Gruppen realisiert haben, Menschen mit DownSyndrom, Veteranen der Jugoslawienkriege, Sexarbeiter*innen. Migrating Kitchen – ein Catering-Unternehmen, dass mit Refugees Teilhabe in einer solidarischen Ökonomie anstrebte. Blind Date Collaboration – eine offene Gruppe, die sich durch einen künstlerischen und interdisziplinären Zugang in verschiedenen Formaten (von urbanen Interventionen bis Publikationen) mit sozialen, (orts-)spezifischen und kontextbezogene Fragestellungen beschäftigt. Olympionik*innen Productions – das Produzentinnen-Duo von Alisa Beck und Marie-Christin Rissinger, das in den Bereichen Theater, Film, Musik und urbane Praxis arbeitet. Weiters treffen sich in der Kitchen die Gefangenengewerkschaft – eine Solidaritätsgruppe, die für Verbesserung von Haftbedingungen kämpft. Changes for Women – ein Verein, der sich für bessere rechtliche Rahmenbedingungen für Frauen bei Abtreibungen einsetzt. Ebenso wie Einzelpersonen aus dem Umfeld der Bacherplatzbesetzung 2005 und den Refugee-Protesten, und weitere aktivistische Gruppen, die kurzfristig den Raum nutzen, wie z.B. SOS Balkanroute, ARGE Räume, Margareten gegen Rechts, Moneyfesta, Roma Initiativen uvm.