New Boemian Gaming Archives

Interaktive Skulptur/Rauminstallation, Diplomarbeit Transmediale Kunst, Universität für angewandte Kunst Wien
(H x B x T – 226 x 62 x 55; 100 x 190 x 210)
Gesamt ca. 226 x 300 x 350

>>for english version please scroll down<<

Die Installation besteht aus zwei Teilen, die räumlich miteinander kommunizieren. Eine Sitzecke aus dem Café BOEM* und ein Dartautomat, dessen System neu programmiert wurde. Wie gewohnt, zählt der Automat die Punkte des Spiels, die angezeigt werden. Gleichzeitig werden Audiodateien aus einem Archiv wiedergegeben. Die Audiofiles bestehen aus Aufnahmen aus unseren (BOEM*s) Projekten der letzten 5 Jahre,  aus Zusammenarbeiten und Kollaborationen.

Ein soziales Geflecht, das sich seit der Gründung des BOEM* immer weiter verwebt, verdichtet und ausweitet.

Technisch ist es der Versuch, ein komplexeres Konstrukt, unser Archiv, in eine einfache Form zu transformieren. Essenz ohne die Komplexität zu verlieren. Das Auslösesystem ist absichtlich einfach gehalten. Die Files werden mit jedem dritten Pfeilauftreffen trefferzonenspezifisch ausgelöst. Auch ist am Automaten noch zusätzlich eine LED Laufschrift montiert, die Zitate, Schlagwörter und Schlagsätze aus unserem Archiv  wiedergibt.

Die Automaten sind das Werkzeug zur Sichtbarmachung der Artefakte unserer Arbeit im BOEM*, der Information in unserem Archiv, die Zeugen der verschiedenen sozialen Interaktionen sind und andererseits neue Interaktionen generieren. Thema und Medium sind das Leben, die Menschen und ihre sozialen Aktivitäten. Funktion ist die Erkundung sozialer Bindungen mit bereits bestehenden Arten von Beziehungen, in denen wir uns bewegen.

Da, wo die Grenzen zwischen Produzent und Konsument verschwimmen und Begegnungen stattfinden, da fängt es an, interessant zu werden.

——————————————————————————————-

The installation consists of two parts, which communicate with each other.The lounge, taken from Café BOEM*, and the Dartmachine, which was reprogammed. Like normal, the machine counts the scores, but at the same time, audiofiles are played. The Files are documentations of the last 5 Years of BOEM* – cooperations, collaborations etc. There is also a LED-ticker, which constitutes a visual layer of the Archive. It plays back quotations, keywords and keysentences.

A social network, constantly interweaving, compacting and broaden itself since the founding of the Project.

The Sounds are triggered by every third arrow hitting the dartboard.

Technically, it is an experiment trying to transform a complex construct into a simple form. Essence without losing complexity. I see the „Gaming Machines“ as a tool for visualization of the artefacts of our work. The informations from the archive are witnesses of social interactivity and – at the same time – they produce new interactions. Topic and medium is life itself, people and their social activities.

The function of „Gaming Archives“ is the exploration of social liaisons using already existing relations, which we are part of. The Material is the same as the one used for daily social exchange.

There. Where borders between producer and consumer become more and more blurred, it starts to get fascinating.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.